Tour durch den Schwarzwald

Feldberg Schwarzwald Berg Natur Wandern

Von meiner Heimat dem Sauerland fahre ich Richtung Südwesten. Der erste größere Stopp ist Koblenz, dort treffe ich mich mit einem guten Freund aus Köln. Koblenz hat 4 km vom Zentrum entfernt einen großen Parkplatz für Wohnmobile. Im Netz steht er unter kostenfrei, das hat sich wohl geändert. Auch hier möchte man jetzt für einen stinknormalen Schotterparkplatz 5€/24h. Demonstrativ stelle ich mich also nebenan ins angrenzenden Wohngebiet und stehe dort 4 Tage ohne ein Problem und das für 0€ anstatt 20€. Aber bevor ich mich weiter darüber aufrege zeige ich euch lieber ein paar schöne Bilder der Stadt, die ansonsten einiges zu bieten hat.

Von Koblenz geht es immer flussaufwärts am Rhein entlang. In der Nähe von Wiesbaden treffe ich mich noch mit einem weiteren Kollegen und genieße ein paar Tage die Atmosphäre am Rhein. Dann treffe ich auf einem Stellplatz noch nette Leute die mich zu selbst geräucherten Bio-Forellen und gutem Whisky einladen. Ich runde das noch mit einer guten Flasche trockenem Rotwein ab und wir haben einen guten Abend. Danke euch. Bis Karlsruhe folge ich dem großem Fluss dann geht es in den nördlichen Schwarzwald.

Schwarzwald

Dies ist mein erster Besuch im Schwarzwald. Einiges hat man schon vorher gehört, über riesige dunkle Wälder, ursprüngliche Natur und sehr einsame Orte. Das stimmt auch alles, obwohl das mit den dunklen Wäldern nur teilweise, gerade im Nationalpark gibt es unzählige alte Laubwälder und auch sonst wird der Wald immer wieder mit traumhaften Ausblicken, Seen oder Wasserfällen aufgelockert. Zu einzelnen Wanderungen, gerade im Gebiet Bad Peterstal-Griesbach werde ich in Zukunft vielleicht noch genaue Blogbeiträge mit Infos schreiben. Aber an dieser Stelle lasse ich erst einmal Bilder sprechen. Viel Spaß beim anschauen.

Auch im Schwarzwald lerne ich einige Leute kennen. Es gibt hier noch große Gebiete wo man keinen Handyempfang, fast keinen Radiosender und auch sonst keinen Kontakt zur Außenwelt bekommt, von Internet ganz zu schweigen. Diese Ruhe tut eine Zeit lang sehr gut, aber irgendwann ist man dann doch froh, wenn man nach einer Woche mitten im tiefen Wald mal wieder mit Leuten reden kann. Auf dem höchsten Berg im Nordschwarzwald der Hornisgrinde (1163 m) gibt es einen kleinen Stellplatz auf über 1050 m Höhe an einer Alm. 10€ kostet die Nacht, da hat man aber auch Strom, Wasser und die Duschen und Toiletten der Alm mit drin. Schon die Anfahrt über eine Privatstraße mit Schranke die extra für einen geöffnet wird finde ich abenteuerlich, über Schotterpisten geht es steil bergan zur Alm. Von hier aus kann man unzählige Wanderungen starten und steht mitten in der Natur. Ich kann den Platz nur empfehlen, die Alm heißt Ski- und Wanderheim Ochsenstall. Für Auto-Reisende gibt es dort auch sehr preiswerte Zimmer im Alm Charakter. Abends an der Bar treffe ich Nicole & Holger die auch mit dem Camper unterwegs sind. Die beiden sind Wikinger Fans und spielen diese auch selbst auf Festivals. Wir unterhalten uns ausgiebig und nach einer Zeit sitzen wir im neuen Wohnmobil der beiden und trinken selbstgemachten Lakritz- und Beerenlikör. Sehr lecker und ein super Abend. Danke euch beiden, wir bleiben in Kontakt.

Weiter geht es am Bodensee...


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